Etappen

Der Ostseeküstenradweg gehört zu den beliebtesten Fernradrouten Deutschlands und führt über hunderte Kilometer entlang einer der abwechslungsreichsten Küstenlandschaften des Landes.

Sanfte Hügellandschaften, Steilküsten, Dünen, idyllische Buchten und lebendige Ostseebäder wechseln sich ab und bieten Radreisenden ein unvergleichliches Natur- und Küstenerlebnis. Um die Planung zu erleichtern, ist die Route in 8 gut bewältigbare Etappen gegliedert, die sowohl landschaftlich als auch kulturell eigene Schwerpunkte setzen.

Hier erhalten Sie einen Überblick, der Ihnen hilft, Ihre Radreise sicher, realistisch und angenehm zu planen. Egal ob Sie den gesamten Küstenradweg fahren oder nur einzelne Teilstücke auswählen möchten – die Struktur der Etappen sorgt für klare Orientierung und unterstützt Sie dabei, die für Sie passende Tageslänge und Route zu finden.

Etappen

Icon klein Ostsee-Radweg Etappe 1

Etappe 1

Flensburg → Kappeln

Diese Einstiegsetappe führt Sie entlang der Flensburger Förde und durch kleine Küstenorte mit maritimer Atmosphäre. Immer wieder öffnen sich weite Ausblicke über die Ostsee, bevor Sie durch sanfte Hügellandschaften nach Kappeln rollen. Ein landschaftlich abwechslungsreicher Auftakt mit vielen Fotomotiven.

Länge / Schwierigkeit: ca. 55–60 km, mäßig.

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Etappe 2

Kappeln → Eckernförde

Der Weg verläuft durch die idyllische Schlei-Region und führt über ruhige Landstraßen sowie Küstenwege weiter nach Süden. Immer näher rückt die offene Ostsee, während charmante Dörfer und Strandabschnitte für Abwechslung sorgen. Eckernförde empfängt Sie mit Promenade, Hafen und Ferienflair.

Länge / Schwierigkeit: ca. 45–50 km, leicht bis mäßig.

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Etappe 3

Eckernförde → Kiel

Eine Mischung aus Küstenabschnitten, Waldwegen und stillen Passagen entlang des Fördeufers prägt diese Etappe. Je näher Sie Kiel kommen, desto urbaner wird die Strecke, ohne den maritimen Charakter zu verlieren. Die Einfahrt in die Hafenstadt ist geprägt von Werften, Segelschiffen und lebendigem Großstadtflair.

Länge / Schwierigkeit: ca. 45–48 km, leicht.

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Etappe 4

Kiel → Hohwacht

Sie überqueren den Nord-Ostsee-Kanal und radeln anschließend durch ruhige Küstenlandschaften mit Stränden, Kliffs und Naturstränden. Die Strecke führt durch die Probstei und bietet weite Ausblicke über Felder und Meer. Hohwacht besticht durch seine ursprüngliche Küstenlinie und entspannte Atmosphäre.

Länge / Schwierigkeit: ca. 55–60 km, mäßig.

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Etappe 5

Hohwacht → Heiligenhafen

Diese Etappe führt Sie entlang naturbelassener Küstenabschnitte, durch Wälder und über sanfte Hügel Richtung Fehmarn-Sund. Immer wieder begleiten Sie Steilküsten, Dünenbereiche und ruhige Buchten. Heiligenhafen bildet mit seinem Hafen und der markanten Erlebnis-Seebrücke den lebhaften Tagesabschluss.

Länge / Schwierigkeit: ca. 45–50 km, mäßig.

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Etappe 6

Heiligenhafen → Grömitz

Die Route verläuft zunächst über den Fehmarnbelt-Bereich und weiter entlang breiter Strände und Promenaden. Gemütliche Kurorte, lange Küstenwege und viele Badeplätze prägen diese Etappe. Grömitz bietet eine eindrucksvolle Seebrücke und einen lebhaften Küstenboulevard.

Länge / Schwierigkeit: ca. 35–40 km, leicht.

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Etappe 7

Grömitz → Travemünde

Einer der schönsten Küstenabschnitte der gesamten Route: Sie radeln über Dünenwege, durch Küstenwälder und entlang langer Sandstrände. Besonders rund um Timmendorfer Strand und Niendorf erleben Sie eine Mischung aus Natur und Seebadkultur. In Travemünde endet der Tag mit maritimer Atmosphäre am Skandinavienkai.

Länge / Schwierigkeit: ca. 45–50 km, leicht bis mäßig.

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Etappe 8

Travemünde → Lübeck

Die kurze Schlussetappe führt entlang der Trave und durch ruhige Landstriche bis zur UNESCO-Welterbestadt Lübeck. Die Fahrt ist entspannt und bietet einen sanften Übergang vom Küstenradweg in historisches Stadtambiente. Die mittelalterliche Altstadt und das Holstentor bilden einen würdigen Abschluss.

Länge / Schwierigkeit: ca. 20–25 km, leicht.

Etappe 1: Flensburg nach Kappeln

Diese Etappe eignet sich hervorragend, um sich an den Ostseeküstenradweg einzufahren: mal sanft hügelig, mal flach, stets mit einer frischen Brise und viel Weite. Historische Hafenanlagen, alte Gutshöfe und windige Kliffkanten sorgen für eine abwechslungsreiche Kulisse.

Besonders reizvoll sind die kleinen Abstecher zu versteckten Stränden, an denen Sie die Ruhe der Fördelandschaft genießen können.

Etappe 2: Kappeln nach Eckernförde

Zwischen Schlei und Ostsee erwartet Sie ein harmonisches Wechselspiel aus ländlicher Gelassenheit und maritimen Impressionen. Die Strecke führt durch Naturgebiete, an Feldern vorbei und über sanfte Anstiege, die regelmäßig traumhafte Ausblicke freigeben.

In vielen kleinen Orten laden Cafés und Fischerhäfen zu entspannten Pausen ein, bevor Sie entspannt nach Eckernförde rollen.

Etappe 3: Eckernförde nach Kiel

Die Etappe bietet Ihnen einen besonders intensiven Blick auf die maritime Seite Schleswig-Holsteins: Leuchttürme, Fördedampfer und Segelboote prägen den Weg. Trotz der zunehmenden Urbanität kurz vor Kiel bleibt die Route angenehm grün und küstennah.

Die letzten Kilometer entlang der Förde vermitteln ein authentisches Gefühl von Hafenleben und norddeutscher Seeluft.

Etappe 4: Kiel nach Hohwacht

Nach dem lebhaften Start in Kiel tauchen Sie schnell wieder in die Ruhe der Ostseeküste ein. Die abwechslungsreiche Landschaft bietet stille Strandabschnitte, weite Felder und kleine Dörfer, die den ländlichen Charakter der Region widerspiegeln.

Eine besondere Atmosphäre entsteht an den Höhenzügen und Kliffs, von denen Sie weite Blicke über die Ostsee genießen können.

Etappe 5: Hohwacht nach Heiligenhafen

Je weiter Sie Richtung Fehmarn radeln, desto stärker prägen Steilküsten, Dünen und naturbelassene Strände die Szenerie. Die Route führt durch ruhige Küstenwälder und über offene Höhen, die oft weite Sicht auf das Meer erlauben.

Kurz vor Heiligenhafen spürt man bereits die maritime Lebendigkeit, die den Etappenort mit seinen Promenaden und Hafenanlagen auszeichnet.

Etappe 6: Heiligenhafen nach Grömitz

Diese Etappe ist ideal für Genussradler, die lange Strandpassagen und flache Strecken lieben. Unterwegs passieren Sie mehrere Ostseebäder, die mit Promenaden, Cafés und Badeplätzen zum Verweilen einladen.

Die entspannte, sonnige Atmosphäre macht diese Strecke besonders im Sommer zu einem echten Höhepunkt.

Etappe 7: Grömitz nach Travemünde

Der Weg folgt einer besonders malerischen Küstenlinie, die immer wieder überraschende Perspektiven auf Strände, Kliffs und Küstenwälder eröffnet. Die Mischung aus Seebadkultur und Naturerlebnis bietet auf dieser Etappe besonders viele Eindrücke.

Auf den letzten Kilometern sorgt der Blick auf die ein- und auslaufenden Fähren für klassisches Travemünde-Flair.

tappe 8: Travemünde nach Lübeck

Die finale Strecke führt Sie in gemächlichem Tempo vom Meer ins Binnenland, begleitet von Flussufern, Feldern und ruhigen Wegen. Kurz vor Lübeck verdichtet sich die Kulturlandschaft, und die historische Silhouette der Hansestadt wird sichtbar.

Der Wechsel von Natur zur beeindruckenden Backsteinarchitektur Lübecks sorgt für einen harmonischen Abschluss Ihrer Radreise.

Wissenswertes

über die Etappen des Ostsee-Radwegs


Wie lang ist der Ostseeküsten-Radweg insgesamt?
Der deutsche Abschnitt des Ostseeküsten-Radwegs (D-Route 2) verläuft über mehrere Hundert Kilometer von Flensburg bis nach Lübeck und führt dabei durch einige der schönsten Küstenlandschaften Norddeutschlands. Er kombiniert Fördeufer, Strände, Steilküsten, Naturgebiete und Seebäder und bietet so eine kontinuierlich küstennahe Streckenführung.

Wie ist die Strecke in Etappen eingeteilt?
Die Route lässt sich flexibel planen, wird jedoch häufig in acht gut fahrbare Tagesetappen gegliedert – von Flensburg über Kappeln, Eckernförde, Kiel, Hohwacht, Heiligenhafen, Grömitz und Travemünde bis nach Lübeck. Diese Einteilung orientiert sich an sinnvollen Tagesdistanzen und wichtigen Orten entlang der Küste.

Für wen eignet sich der Ostseeküsten-Radweg?
Die Strecke ist für die meisten Radfahrenden gut geeignet, da sie überwiegend flach bis leicht wellig verläuft. Durch ihre Mischung aus Küstenwegen, Radwegen, Promenaden und ruhigen Landstraßen eignet sie sich sowohl für Genussradler als auch für Familien und E-Bike-Fahrer. Lediglich einige kurze, hügeligere Abschnitte und Abschnitte mit Windbelastung können etwas anspruchsvoller wirken.

Wie schwer sind die einzelnen Etappen?
Die Etappen unterscheiden sich leicht in Länge und Anspruch, sind aber insgesamt gut zu bewältigen. Kürzere Teilstücke wie zwischen Heiligenhafen und Grömitz oder Travemünde und Lübeck gelten als eher leicht, während längere Abschnitte – etwa Flensburg nach Kappeln oder Kiel nach Hohwacht – etwas mehr Kondition verlangen. Der Straßen- und Wegebelag ist überwiegend gut, mit gelegentlichen Abschnitten auf Naturwegen.

Ist der Ostseeküsten-Radweg gut ausgeschildert?
Ja, der Ostseeküsten-Radweg ist in weiten Teilen zuverlässig markiert und folgt der offiziellen D-Route-Kennzeichnung (D-Route 2). Je nach Region können die Schilder unterschiedlich gestaltet sein, doch die Wegführung ist insgesamt klar und gut nachvollziehbar.

Welche Landschaften erwarten mich auf der Strecke?
Der Weg führt entlang einer beeindruckend vielfältigen Küstenlinie mit Fördeufern, Dünenabschnitten, Flachküsten, sanften Hügeln, Wäldern und langen Stränden. Immer wieder eröffnen sich weite Blicke über die Ostsee, und viele Etappen durchqueren kleine maritime Orte, Häfen und Seebäder. Diese Mischung aus Natur und Küstenkultur ist charakteristisch für die Route.

Gibt es unterwegs viele Möglichkeiten für Pausen oder Einkehr?
Ja – die Strecke ist touristisch gut erschlossen und führt durch zahlreiche Orte mit Cafés, Restaurants, Strandpromenaden und Picknickplätzen. Besonders in den Seebädern und Hafenorten finden sich viele Gelegenheiten für Pausen, Verpflegung und kleine Abstecher ans Wasser.

Kann man die Etappen flexibel verkürzen oder anpassen?
Grundsätzlich ja: Der Ostseeküsten-Radweg verläuft relativ ortsnah und bietet in vielen Abschnitten Anbindungen an den öffentlichen Verkehr, insbesondere in größeren Orten wie Flensburg, Kiel, Lübeck oder Travemünde. Dadurch lassen sich Tagesetappen variieren oder auch einzelne Streckenabschnitte überspringen.

Welche Jahreszeit eignet sich am besten für den Ostseeküsten-Radweg?
Die beliebtesten Monate sind Frühling bis Herbst, wobei die Sommermonate ideales Strandwetter bieten, aber auch stärker frequentiert sind. Frühling und Herbst punkten dagegen mit ruhigeren Wegen und angenehmen Temperaturen. Wind kann ein Faktor sein – typisch für die Küste –, doch landschaftlich ist die Route zu jeder Jahreszeit reizvoll.

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